Notfälle
Weltkriegsbombe in Gladbeck entschärft

Rund 1500 Menschen müssen am Samstag in Gladbeck ihre Wohnungen verlassen. Der Grund ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Er soll entschärft werden. Am Ende geht es dann ganz schnell.

Samstag, 09.02.2019, 17:01 Uhr aktualisiert: 09.02.2019, 17:12 Uhr

Gladbeck (dpa/lnw) - Wegen der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten in Gladbeck am Samstag etwa 1500 Menschen ihre Häuser verlassen. Innerhalb von einer halben Stunde war der 250 Kilogramm schwere Blindgänger entschärft, wie die Feuerwehr mitteilte. «Es lief tatsächlich sehr problemlos ab und wir konnten auch pünktlich um 14 Uhr anfangen, daher kam es nicht zu Verzögerungen», sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. 60 der betroffenen Anwohner seien für den gesperrten Zeitraum durch Mitarbeiter der Mathias-Jakobs-Stadthalle versorgt worden. Etwa 100 Feuerwehr-, Polizei- und Hilfskräfte seien im Einsatz gewesen.

Der Evakuierungsradius rund um den Fundort betrug 250 Meter. Unter anderem war auch das Krankenhaus St. Barbara-Hospital betroffen. Laut Feuerwehr wurden daher bereits im Vorfeld Container als Splitterschutz aufgestellt, so dass das Krankenhaus nicht evakuiert werden musste. Allerdings war der Bereich um das Gebäude für die Dauer der Entschärfung für Besucher nicht zugänglich. Auch die Notaufnahme konnte für mehrere Stunden nicht angefahren werden.

Der Blindgänger war im Januar bei Bauarbeiten in der Innenstadt gefunden worden.

Nachrichten-Ticker