Personalien
Schulz bleibt bis 2026 am Düsseldorfer Schauspielhaus

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Chef des Düsseldorfer Schauspielhauses, Wilfried Schulz, hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Damit bleibt er bis zur Spielzeit 2025/26 Generalintendant am Theater der Landeshauptstadt. NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) sagte am Dienstag, es sei wichtig, dem Leitungsteam und den herausragenden Künstlern am Schauspielhaus frühzeitig eine Sicherheit für die Planung zu geben. Das Land trägt mit der Stadt zu gleichen Teilen das Theater; in der laufenden Spielzeit kann es mit 26,8 Millionen Euro wirtschaften. Mit Schulz verlängerte auch die Kaufmännische Geschäftsführerin Claudia Schmitz.

Dienstag, 12.02.2019, 12:51 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 13:02 Uhr
Wilfried Schulz.
Wilfried Schulz. Foto: Federico Gambarini

Unter der Intendanz von Schulz bekommt das Schauspiel nach einer unruhigen Zeit mit mehreren Wechseln viel Zuspruch. In der Spielzeit 2017/18 kamen 226 000 Besucher in die Spielstätten, so viele wie seit 20 Jahren nicht. Der 66-Jährige kam 2016 nach Düsseldorf. Zuvor war er Intendant am Staatsschauspiel Dresden und in Hannover.

Das Stammhaus im Düsseldorfer Zentrum ist seit Jahren eine Baustelle und kann nur eingeschränkt genutzt werden. Ab Herbst soll der denkmalgeschützte Bau wieder bezogen werden. «Die Not wurde zur Tugend», sagte Pfeiffer-Poensgen mit Blick auf Aufführungen an verschiedenen Ausweichstandorten, etwa einem Zirkuszelt im Stadtzentrum.

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