Unfälle
Männer retten sich vor Zusammenstoß mit Zug aus Auto

Nachrodt-Wiblingwerde (dpa/lnw) - Zwei Männer, die mit ihrem Auto an einem Bahnübergang im Märkischen Kreis im Gleisbett gelandet sind, haben sich vor dem Aufprall eines Zuges gerade noch retten können. Der betrunkene Fahrer erlitt möglicherweise einen Schock, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Der 40-Jährige war Donnerstagnacht auf dem Bahnübergang in Nachrodt-Wiblingwerde versehentlich auf die Gleise abgebogen und im Gleisbett hängengeblieben.

Freitag, 01.03.2019, 12:52 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 13:02 Uhr
Ein Auto steht in einem Gleisbett neben einer Einsatzkraft der Feuerwehr.
Ein Auto steht in einem Gleisbett neben einer Einsatzkraft der Feuerwehr. Foto: Markus Klümper

Beim vergeblichen Versuch, sich aus der Lage zu befreien, schlossen die Schranken und ein Zug näherte sich. Der Fahrer und der 42 Jahre alte Beifahrer verließen den Wagen, liefen hinter die Schranke und mussten mit ansehen, wie der Zug trotz Notbremsung das Auto rammte. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100 000 Euro. Die Zugpassagiere seien auf Taxis umgestiegen.

Nachrichten-Ticker