Brauchtum
Aschermittwoch beendet den Karneval

Düsseldorf/Köln (dpa/lnw) - Das war's mit Kamelle, Konfetti und Karneval: Unter lautem Gejammer haben sich die Jecken an Aschermittwoch von den tollen Tagen verabschiedet. Die Düsseldorfer beweinten und beklagten ihren Hoppeditz. Nach einem Trauermarsch verbrannten sie die Narrenfigur aus Stroh. Es gibt aber Hoffnung: Bisher ist sie noch jedes Mal am 11.11. wieder auferstanden.

Mittwoch, 06.03.2019, 13:50 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 14:02 Uhr

Die Kölner Karnevalisten steckten bereits am Dienstagabend ihren Nubbel in Brand - einen symbolischen Sündenbock für ihre Vergehen im Karneval. Während der närrischen Zeit hängt die Strohpuppe an oder in vielen Kneipen. Seit einigen Jahren sind auch Nubbelinen dabei. Auch in Jülich bei Aachen beerdigen Narren jedes Jahr am Veilchendienstag ihren Lazarus mit einem Sturz in die kalte Rur.

Die Beerdigungen der Strohpuppen markieren traditionell das Ende der Karnevalssession. Seit Aschermittwoch läuft nun die Fastenzeit.

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