Katastrophenschutz
Sirenen heulen in NRW: Landesweiter Probealarm

Es wird laut in NRW: Sechs Monate nach dem ersten landesweiten Warntag sollen heute wieder die Sirenen heulen - für einen Probealarm.

Donnerstag, 07.03.2019, 02:01 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 02:12 Uhr
Eine Sirene ist auf einem Dach in Köln zu sehen.
Eine Sirene ist auf einem Dach in Köln zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf (dpa/lnw) - Rund 4500 Sirenen sollen heute in Nordrhein-Westfalen auf Kommando heulen. Geplant ist ein landesweiter Probealarm, wie das NRW-Innenministerium erklärte. Zuletzt hatten die Sirenen vor sechs Monaten geheult - beim ersten landesweiten Warntag im vergangenen September.

Zunächst soll um 10.00 Uhr ein einminütiger Dauerton ertönen, der «Entwarnung» bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 10.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 10.12 Uhr ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung den Probealarm ab.

Nicht in allen Städten ertönen die Sirenen: In den 1990er Jahren waren sie nach dem Ende des Kalten Krieges vielerorts abgebaut worden. In den vergangenen Jahren fand ein Umdenken statt. Für den Wiederaufbau des Sirenennetzes hat das Innenministerium den Kommunen in den vergangenen Jahren 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Nachrichten-Ticker