Kriminalität
17 Sprengstoff-Attacken gegen Geldautomaten 2018

Düsseldorf (dpa/lnw) - Gefährlicher Trend: Insgesamt 17 Mal haben Kriminelle im vergangenen Jahr Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen mit Sprengstoff statt Gas attackiert und dabei teils immense Zerstörungen verursacht. Laut Landeskriminalamt (LKA) liegt der Gesamtschaden im hohen sechsstelligen Bereich.

Samstag, 09.03.2019, 09:48 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 10:02 Uhr
Ein aufgesprengter Geldautomat hängt im Vorraum einer Bank.
Ein aufgesprengter Geldautomat hängt im Vorraum einer Bank. Foto: Arnulf Stoffel

Wie das LKA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, hat es 2019 bisher einen Fall gegeben, bei dem ein Geldautomat mit Sprengstoff zerstört und geplündert wurde. Laut dem Sprecher wurden bei den Taten im vergangenen Jahr meist selbstgebastelte Sprengsätze beispielsweise aus illegalen Feuerwerkskörpern verwendet. Mit Sprengstoff attackieren Kriminelle vor allem Geldautomaten, die von Banken bereits gegen Gas-Explosionen abgesichert worden sind.

Insgesamt kam es laut LKA 2018 in Nordrhein-Westfalen zu 108 Geldautomatensprengungen, 2019 waren es bisher 13.

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