Flüchtlinge
Flüchtlingsheim: Land fordert Konzept vom Sicherheitsdienst

Bad Berleburg (dpa/lnw) - Nach der eiligen Räumung einer Flüchtlingsunterkunft in Wittgenstein sehen die Behörden nun den Sicherheitsdienst in der Pflicht. Das Unternehmen müsse ein «schlüssiges und glaubhaftes Konzept vorlegen», wie es seinen Vertrag erfüllen wolle, sagte ein Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg am Montag. Am Freitag hatten die 235 Bewohner die Flüchtlingsunterkunft verlassen müssen, weil nach Behördenangaben unter anderem zu wenig und nicht ausreichend qualifiziertes Wachpersonal eingesetzt wurde.

Montag, 11.03.2019, 13:10 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 13:22 Uhr

Bereits im vergangenen Herbst sei das Unternehmen aufgefordert worden, die Mängel abzustellen, sagte der Sprecher der Bezirksregierung. Auch bei unangekündigten Brandschutzübungen sei das Wachpersonal «durchgefallen». «Wenn es um Leib und Leben geht, müssen wir handeln.»

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