Prozesse
Baby erschlagen: Angeklagter schweigt zu den Vorwürfen

Ein acht Monate altes Baby stirb an schwersten Kopfverletzungen. Jetzt steht der Vater vor Gericht. Der Vorwurf: Totschlag

Montag, 25.03.2019, 14:10 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 14:22 Uhr

Duisburg (dpa/lnw) - Nach dem gewaltsamen Tod eines erst acht Monate alten Babys muss sich der Vater des Kindes seit Montag vor Gericht verantworten. Der Angeklagte soll seine Tochter am 29. April 2018 in der Mülheimer Wohnung der Familie gegen einen festen Gegenstand geschlagen haben. Dadurch soll er den Tod des Säuglings laut Anklage zumindest billigend in Kauf genommen haben. Das kleine Mädchen war am nächsten Tag in einem Essener Krankenhaus an den Folgen schwerster Kopfverletzungen gestorben. Zum Prozessauftakt vor dem Duisburger Schwurgericht hat sich der 23-jährige Rumäne noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Anklage lautet auf Totschlag.

Die Mutter des Babys war zur Tatzeit erst 17. Der Angeklagte hatte sie nach eigenen Angaben in Rumänien kennengelernt. In Mülheim sollen sie eine gemeinsame Wohnung bezogen haben. Der 23-Jährige soll Drogen konsumiert und in seiner rumänischen Heimat auch schon im Gefängnis gesessen haben.

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