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Starke Gewitter und Böen in NRW: Viele Feuerwehreinsätze

Umgestürzte Bäume, beschädigte Autos: In Nordrhein-Westfalen hatte die Feuerwehr nach Gewittern und Böen von bis zu 98 Kilometer pro Stunde am Mittwochabend viel zu tun.

Donnerstag, 25.04.2019, 09:03 Uhr aktualisiert: 25.04.2019, 09:12 Uhr
Eine Gewitterfront zieht über eine Landstraße, auf der Autos vorbeifahren.
Eine Gewitterfront zieht über eine Landstraße, auf der Autos vorbeifahren. Foto: Marcel Kusch

Oberhausen/Mülheim/Düsseldorf (dpa/lnw) - Starke Gewitter und Böen über weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen haben am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag die Feuerwehr in Atem gehalten. Nach Angaben mehrerer Polizeistellen gab es landesweit zahlreiche Einsätze wegen Sturmschäden, verletzt wurde jedoch niemand.

Allein in Oberhausen rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben zu rund 30 Sturmeinsätzen aus. In Mülheim an der Ruhr lagen Bäume auf den Straßen und Bauteile fielen von Gebäuden, mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt.

Nach Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erreichten die Sturmböen mit rund 98 Kilometer pro Stunde in Düsseldorf die höchste Geschwindigkeit. Auch hier rückte die Feuerwehr dutzende Male aus. Durch starke Windböen war ein Baum auf ein parkendes Auto gestürzt, zahlreiche Dachziegel hatten sich gelockert und drohten, herabzustürzen. Im Kreis Neuss stürzten der Polizei zufolge mehrere schwere Bauzäune um, in Velbert wurde eine große Werbetafel auf die Straße geweht. Auf der Bahnstrecke der S23 von Bad-Münstereifel nach Bonn kam es nach Angaben der Deutschen Bahn am Abend kurzfristig zu Ausfällen durch Sturmschäden.

Größere Schäden seien jedoch nicht entstanden, hieß es von Seiten der Feuerwehr. Insgesamt schlugen nach Angaben des DWD am Abend landesweit bis zu 25 000 Blitze ein - die meisten im westlichen Ruhrgebiet und im Münsterland.

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