Kriminalität
36-Jähriger nach Schüssen weiter in kritischem Zustand

Wuppertal (dpa/lnw) - Der am Sonntag in Wuppertal niedergeschossene Albaner war auch vier Tage nach der Tat weiter in kritischem Zustand. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage mitgeteilt. Der 36-jährige Mann war am Sonntagabend von mehreren Schüssen getroffen und lebensgefährlich verletzt worden. Der oder die Täter sind nach wie vor flüchtig.

Donnerstag, 02.05.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 16:00 Uhr
Schriftzug «Polizei» auf der Motorhaube eines Funkstreifenwagens.
Schriftzug «Polizei» auf der Motorhaube eines Funkstreifenwagens. Foto: Jens Büttner

Der Tatort wurde am Donnerstag erneut abgesperrt, um die Tat zu rekonstruieren. Er liegt an einer Kreuzung in der Nähe eines belebten Kneipenviertels. Der Schwerverletzte war auf der Fahrbahn liegend entdeckt worden. Neben ihm stand ein leerer Wagen.

Vermutlich hatte der Mann am Steuer gesessen, als die Schüsse fielen. Auf dem Bürgersteig stellten die Ermittler in unmittelbarer Nähe eine Pistole sicher. Ob es sich um die Tatwaffe handelt, werde nach wie vor untersucht. Das Opfer sei für die Polizei kein Unbekannter, hieß es. Weshalb er den Beamten schon früher aufgefallen war, teilten diese aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit.

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