Energie
«Fridays for Future» bei RWE-Hauptversammlung

Essen (dpa) - Die Klimaschutz-Aktivistin Luisa-Marie Neubauer hat auf der Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert. «Kein Konzern in ganz Europa trägt mehr Verantwortung für die Klimakrise als RWE», sagte die Vertreterin der Schüler-Protestbewegung «Fridays for Future» am Freitag vor den RWE-Aktionären.

Freitag, 03.05.2019, 13:25 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 13:32 Uhr
Energie: «Fridays for Future» bei RWE-Hauptversammlung
Foto: Caroline Seidel

RWE profitiere von der vermeidbaren Klimakatastrophe. «Und Sie hier im Saal machen das möglich», rief Neubauer den Aktionären zu. Das werde als größter Skandal in die Geschichte eingehen. Neubauer hatte das Rederecht von den bei RWE vertretenen kritischen Aktionären auf der Hauptversammlung übertragen bekommen.

RWE ist der größte Stromerzeuger in Deutschland. Der Konzern steht vor allem wegen seiner Braunkohlekraftwerke und dem Ausbaggern der Tagebaue im Rheinischen Revier in der Kritik von Umweltschützern. Der Konzern will in den kommenden Jahren stark in erneuerbare Energien investieren.

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