Theater
Wir sind die Stadt: Inszenierung mit Bürgerbeteiligung

Gleich zu Beginn der diesjährigen Ruhrfestspiele werden 100 Bürger Recklinghausens selbst zu Hauptdarstellern. Auf einem Laufsteg in der Innenstadt stellen sie sich und ihr Leben vor. Denn: «Was ist die Stadt anderes als die Menschen, die in ihr leben?»

Samstag, 04.05.2019, 00:05 Uhr aktualisiert: 04.05.2019, 00:12 Uhr
Das Logo der Ruhrfestspiele.
Das Logo der Ruhrfestspiele. Foto: Marcel Kusch

Recklinghausen (dpa/lnw) - Was ist das eigentlich - Stadt? Und wie funktioniert das Zusammenleben darin? Antworten für die Ruhrfestspielstadt Recklinghausen will die Inszenierung «What is the City but the People?» (zu deutsch: «Was ist die Stadt anderes als die Menschen, die in ihr leben?») heute geben.

Die Idee stammt vom britischen Konzeptkünstler Jeremy Deller, der 2017 damit das Manchester International Festival eröffnete. In Recklinghausen ist die Bühne ein Laufsteg unter freiem Himmel auf dem Rathausplatz. 100 Bürger werden darauf ihre Lebensgeschichten präsentieren. Alltagshelden treffen dabei auf berührende Einzelschicksale, verspricht das Programm - untermalt von Musik, begleitet von Texten und Bildern.

Herauskommen soll bei der Deutschlandpremiere am Eröffnungswochenende der Ruhrfestspiele eine Mischung aus Installation, Konzert und Theater-Großereignis. Regie führt Richard Gregory, die Musik macht der aus Recklinghausen stammende international bekannte DJ Moguai. Der Eintritt ist frei.

Bei den diesjährigen Ruhrfestspielen sollen bis zum 9. Juni 90 Produktionen mit rund 210 Veranstaltungen das Publikum locken. Beteiligt sind mehr als 850 Künstler aus 16 Ländern.

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