Kriminalität
Routinekontrolle in Essen eskaliert: Polizist gewürgt

Essen (dpa/lnw) - Bei einem Routineeinsatz im Essener Hauptbahnhof ist ein 35 Jahre alter Bundespolizist gewürgt worden. Tatverdächtig ist ein 30 Jahre alter, polizeibekannter Mann. Er sollte überprüft werden, nachdem er sich in einer Toilette eingeschlossen hatte. Als er die Beamten beschimpfte, wurde er zur Wache gebracht, wie die Bundespolizei am Freitag berichtete. Dort griff er den 35-Jährigen an und würgte ihn mit beiden Händen solange, bis beide Männer zu Boden gingen.

Freitag, 10.05.2019, 13:56 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 14:12 Uhr
Ein Polizeiauto fährt unter Einsatz von Blaulicht und Sirene eine Straße entlang.
Ein Polizeiauto fährt unter Einsatz von Blaulicht und Sirene eine Straße entlang. Foto: Lino Mirgeler

Ein weiterer Polizist konnte die Attacke beenden. Gegen den 30-Jährigen wird nach dem Vorfall am Donnerstag wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der gewürgte Beamte erlitt Verletzungen, blieb aber dienstfähig. Derartige Angriffe sind laut einem Behördensprecher «sehr oft» zu beklagen. «Das ist leider Tagesgeschäft», sagte er.

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