Verkehr
Neues Teilstück für Radschnellweg Ruhr eröffnet

Mülheim (dpa/lnw) - Der Radschnellweg Ruhr ist wieder ein Stück gewachsen: In Mülheim hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Mittwoch ein 1200 Meter langes Teilstück des «RS1» freigegeben, wie die Stadt mitteilte. Die neue Etappe verläuft auf einer Eisenbahnbrücke aus dem 19. Jahrhundert über die Ruhr. Mit dem Rad- und Fußweg erhält die Hochschule Ruhr West Anschluss an die Mülheimer Innenstadt und den Hauptbahnhof. Die Landesregierung hat den Bau des Streckenabschnitts mit insgesamt sechs Millionen Euro gefördert.

Mittwoch, 15.05.2019, 17:35 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 17:42 Uhr
Durch eine Schablone in Form eines Fahrrades ist ein Teilstück des Radschnellweges zu erkennen.
Durch eine Schablone in Form eines Fahrrades ist ein Teilstück des Radschnellweges zu erkennen. Foto: Roland Weihrauch

Das Vorzeigeprojekt «RS1» soll nach seiner Fertigstellung auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden und für weniger Autos auf den Straßen sorgen. Die gesamte Strecke soll nach Angaben des Regionalverbands Ruhr (RVR) spätestens bis zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet 2027 fertig sein.

Das erste, zehn Kilometer lange Teilstück zwischen Essen und Mülheim war bereits 2015 in Betrieb genommen worden. Davon sind 5 Kilometer als Radschnellweg ausgebaut. 2016 folgten in Mülheim 600 Meter Richtung Duisburg. Zusammen mit dem neuen Teilstück sind damit rund 12 Kilometer in Betrieb. Auch in Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund werde bereits oder in Kürze gebaut, sagte Martin Tönnes vom(RVR).

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