Wetter
Gewitter und Starkregen in NRW bis zum Abend weiter möglich

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen drohen bis zum Sonntagabend weiter Gewitter und Starkregen. Besonders im Regierungsbezirk Arnsberg im Sauerland gibt es eine «verbreitete Gewitteraktivität» und starken Regenfall, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag mitteilte. Für diese Region hatte der DWD am Mittag eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern rausgegeben, sie aber nach etwa einer Stunde wieder aufgehoben. In Arnsberg und Meschede waren teils 30 bis 40 Liter Regen pro Stunde zustande gekommen.

Sonntag, 19.05.2019, 17:46 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 17:52 Uhr
Regentropfen fallen in eine Pfütze und erzeugen durch den Aufprall kunstvolle Gebilde.
Regentropfen fallen in eine Pfütze und erzeugen durch den Aufprall kunstvolle Gebilde. Foto: Paul Zinken

Bei der Deutschen Bahn kam es auf den Strecken der Regionalbahnen RB 52 zwischen Hagen Hauptbahnhof und Lüdenscheid und RB 25 zwischen Gummersbach und Lüdenscheid am Nachmittag wetterbedingt zu Teilausfällen. Ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet. Ausfälle oder größere Verspätungen habe es sonst nicht gegeben, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Sonntagnachmittag mit.

Bis zum Abend soll sich die Wetterlage wieder etwas beruhigen. In der Nacht bleibt es dann größtenteils trocken, teilweise kann Nebel auftreten. Am Montag sollen dann dichte Wolken über das Land ziehen. Die Temperaturen in Ostwestfalen und im Münsterland liegen bei maximal 22 Grad, in höheren Lagen ist es etwas kühler. Am Nachmittag sind nach Angaben des DWD im östlichen Rheinland «Unwetter nicht ganz ausgeschlossen».

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