Wetteraussichten
Nach Hitze-Sonntag kommen Gewitter

Essen -

Heiß, aber nass: Die Temperaturen bleiben in den kommenden Tagen zwar recht hoch, der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab Montag jedoch vor Unwettern.

Sonntag, 02.06.2019, 10:52 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 15:01 Uhr
Blitze erhellen die Nacht.
Blitze erhellen die Nacht. Foto: Patrick Pleul

Die erste große Hitze des Jahres hat am Sonntag den Menschen in ganz NRW Temperaturen um die 30 Grad gebracht. Das bedeutete Sonne satt und bestes Badewetter. Auch die Nacht zum Montag sollte warm bleiben. «In Ballungsräumen kann es sein, dass die Werte nachts nicht unter 20 Grad sinken», erklärte Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Sonntag.

Dann allerdings ziehen Wolken auf, die Lage kippt. Ein Tiefdruckgebiet bringt schwül-warme Luft von Nordwesten ins Land. Die ersten Gewitter entladen sich am Montag - stellenweise mit viel Regen. Es bleibt auch in den folgenden Tagen mit bis zu 28 Grad verbreitet warm, «aber es brodelt die ganze Woche über», wie die Fachfrau sagte. Immer wieder werden Schauer und Gewitter erwartet.

Teils könnten auch Starkregen und Hagel mit Körngrößen von bis zu drei Zentimetern vom Himmel kommen, wie Meteorologin Sabine Krüger am Sonntag sagte. Verantwortlich für Schauer und Gewitter ist eine Kaltfront, die sich von Westen her nähert, während das bisher dominierende Hoch langsam ostwärts rückt.

Sommerliches Wochenende in Deutschland

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  • Zum 18. Mal wurde am Wochenende das Hafenfest in Münster gefeiert.

    Foto: Oliver Werner
  • Essen: In der Sonnenbrille von Jana spiegelt sich im Baldeneysee-Freibad Seaside Beach der sommerliche Himmel.

    Foto: Roland Weihrauch
  • Tausende Elektro-Anhänger haben am Samstag bei strahlendem Sonnenschein beim Docklands-Festival gefeiert.

    Foto: Oliver Werner
  • Norderney: Ein Bademeister wacht über badende Kinder am Weststrand.

    Foto: Janis Meyer
  • Sieversdorf: Ein Getreidefeld voller Klatschmohnblüten und Kornblumen leuchtet in der Mittagssonne im Landkreis Oder-Spree.

    Foto: Patrick Pleul
  • Neu Darchau: Ein Kanufahrer paddelte bei Sonnenaufgang auf der Elbe.

    Foto: Philipp Schulze
  • Dresden: Ein Mann trägt am Ufer der Elbe einen Flamingo-Schwimmring.

    Foto: Sebastian Kahnert
  • Duisburg: Eine Hündin hechelt beim Spaziergang bei sommerlicher Wärme in Duisburg.

    Foto: Martin Gerten
  • Hatzenprt: Eine Gruppe von Wassersportlern aus Bad Neuenahr entspannt sich auf der Mosel bei strahlendem Sonnenschein auf einem Boot.

    Foto: Thomas Frey
  • Janet aus Gera sprizt Wasser mit den Füßen am Ufer der Weißen Elster im Stadtteil Untermhaus.

    Foto: Bodo Schackow
  • Hamburg: Ein Junge springt bei sonnigem Wetter im Kaifu-Bad vom Sprungturm.

    Foto: Daniel Reinhardt
  • Freiburg: Der niederländerische Warmblüter Atan kühlt sich mit seiner Reiterin Yvonne im Opfinger See ab.

    Foto: Patrick Seeger
  • Nilgansküken und ihre Mutter schwimmen auf dem Opfinger See.

    Foto: Patrick Seeger
  • Berlin: Stephan (33) genießt mit Ehefrau Malgorzta (33) und Tochter Matylda (2) am Vatertag das schöne Wetter im Treptower Park.

    Foto: Paul Zinken
  • Ein Kormoran setzt von einem Signalmast am Rhein aus in der Sonne zum Flug an.

    Foto: Oliver Berg

Ab Montagmittag breiten sich laut DWD-Vorhersage etwa von Baden-Württemberg über die Mitte bis zur Ostsee teils kräftige Gewitter aus. Dabei bestehe erhöhte Unwettergefahr. Im Osten und Südosten bleibt es bis zum Abend noch weitgehend trocken, dort reicht es für Maximalwerte von 27 bis 33 Grad.

Auch der Dienstag wird ab Nachmittag nass, es ziehen dichtere Quellwolken und gebietsweise kräftige Gewitter auf. Teils besteht dem DWD zufolge wieder Unwettergefahr. Die Höchstwerte erreichen 25 bis 31, im Norden sowie an der See 19 bis 24 Grad. Am Mittwoch soll das sommerlich warme bis heiße Wetter anhalten, im Norden und Westen sowie an den Alpen fällt zunächst schauerartiger Regen, später kann es wieder zu teils starken Gewittern kommen.

Die Aussichten für das Pfingstwochenende blieben noch unklar. 

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