Landtag
«NRW-Pressefoto des Jahres»: Landtag wertet Wettbewerb auf

Kohleausstieg, Machtproben im Hambacher Forst, Fridays for Future - viele große Themen prägen ein Jahr. Was im Kopf bleibt, sind oft die Bilder. Das will der Landtag in NRW würdigen.

Samstag, 08.06.2019, 09:35 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 09:42 Uhr
Der Bergmann Marcel Pawlinka steht in der Waschkaue von der Zeche Prosper-Haniel.
Der Bergmann Marcel Pawlinka steht in der Waschkaue von der Zeche Prosper-Haniel. Foto: Ina Fassbender

Düsseldorf (dpa/lnw) - Fotografen aufgepasst: Der 2018 vom Landtag ausgelobte Preis für das «NRW-Pressefoto des Jahres» wartet in diesem Jahr mit fast verdoppelten Preisgeldern auf. Wie Landtagspräsident André Kuper in Düsseldorf ankündigte, werden für die fünf besten Fotos des Wettbewerbs insgesamt 22 000 Euro verteilt. Neu sei dabei ein Sonderpreis zum Themenbereich «Jugend und Demokratie».

Bewerben können sich Fotografen mit Wohnsitz in NRW. Die Bilder müssen in den zwölf Monaten vor Einsendeschluss entstanden sein und sich mit einem nachrichtlichen Ereignis in NRW befassen. Ende Oktober ist Einsendeschluss. Die konkreten Teilnahmebedingungen und Anmeldeunterlagen werden auf der Internetseite des Landtags zu finden sein, sobald der Wettbewerb offiziell startet.

Die Siegerfotos und eine Auswahl weiterer eingereichter Bilder werden im Dezember im Landtag ausgestellt. Im vergangenen Jahr hatte die aus Vertretern von Fotografen- und Verlegerverbänden, Zeitungen und der Landespressekonferenz zusammengesetzte Jury eine Aufnahme zum Ende des Steinkohlebergbaus aus 172 Fotos von 41 Teilnehmern zum Siegerfoto gekürt.

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