Katastrophenschutz
Wettkampf: Wer wird „härtester Feuerwehrmann der Welt“?

Auch im Ernstfall müssen Feuerwehrleute Schläuche ausziehen, Treppen hochlaufen, ohnmächtige Menschen aus den Gefahrenbereich ziehen. In Mönchengladbach messen sich die Besten im Wettbewerb.

Samstag, 08.06.2019, 12:03 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 15:50 Uhr
Alexander Meyer von der Berufsfeuerwehr springt von einem Podest beim "Toughest Firefighter Alive".
Alexander Meyer von der Berufsfeuerwehr springt von einem Podest beim "Toughest Firefighter Alive". Foto: Julian Stratenschulte

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Die Europameisterschaft um den Titel «härtester Feuerwehrmann der Welt» hat am Samstag mit knapp 300 Feuerwehrmännern und sechs Frauen aus acht Ländern begonnen. Bei der Kombination aus Leistungswettkampf und Showprogramm müssen Feuerwehrmänner an den Wettkampftagen meist in voller Montur - mit feuerfester Hose, Jacke, Stiefeln Helm und Atemschutz - Kraft, Koordination und Kondition beweisen. Die EM-Entscheidung fällt am Sonntag.

Die vier kräftezehrenden Stationen des «TFA»-Wettkampfs («Toughest Firefighter Alive») entsprechen den beruflichen Aufgaben der Feuerwehrleute: Die Teilnehmer müssen Schläuche ausziehen, Gewichte gebückt durch Betonröhren schleppen, lebensgroße und 80 Kilogramm schwere Puppen wegziehen, über eine drei Meter hohe Wand klettern und vom Keller eines Klinikgebäudes in den 14. Stock rennen. «Das ist Hochleistungssport», sagte Sprecher der Feuerwehr Mönchengladbach, Frank Niessen. Veranstalter des Wettkampfes ist ein Team der Feuerwehr Mönchengladbach.

Es gebe Staffel- und Einzelwettbewerbe. Die Schnellsten würden gewinnen, sagte Niessen. Im vergangenen Jahr kam der Gewinner aus Polen. Die Teilnehmer kommen beim aktuellen Wettbewerb aus Dänemark, Norwegen, Estland, Polen, Tschechien, Großbritannien, Österreich und Deutschland.

 

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