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Regionalkonferenz der NRW-SPD: Vorbehalte gegen Doppelspitze

Oberhausen (dpa/lnw) - Bei einer SPD-Regionalkonferenz in Oberhausen hat es laut NRW-Landeschef Sebastian Hartmann Vorbehalte gegen eine mögliche Doppelführung an der Spitze der Sozialdemokraten gegeben. «Die Doppelspitze ist gar nicht so positiv angekommen», sagte Hartmann der Deutschen Presse-Agentur am Samstag nach dem Treffen mit Abgeordneten, Unterbezirkschefs und Oberbürgermeistern, bei dem es keine konkreten Beschlüsse gab.

Samstag, 08.06.2019, 16:54 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 17:02 Uhr
Sebastian Hartmann.
Sebastian Hartmann. Foto: Bernd Thissen

Es habe zwar Doppelspitzen-Befürworter gegeben, doch Erfahrungen anderer Parteien seien mahnende Beispiele. Mit Blick auf die aktuelle Führung der Grünen sagte Hartmann: «Dort ist es die Ausnahme, dass es funktioniert.» Zudem habe es keine Vorstöße bei Frage gegeben, wer konkret auf die zurückgetretene Partei-Chefin Andrea Nahles folgen solle. Zunächst stünden Inhalte und Strukturfragen im Mittelpunkt. Insgesamt habe es Unterstützung und Lob für den Beschluss des Landesvorstands vom Freitag gegeben.

Der SPD-Landesvorstand hatte sich gegen einen vorgezogenen Bundesparteitag ausgesprochen. Der Parteitag solle wie geplant im Dezember abgehalten werden. Es sei noch Zeit zur inhaltlichen Beratung nötig.

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