Bundesregierung
Gespräche über Bonns Zukunft als bundespolitisches Zentrum

Bonn (dpa/lnw) - Die Standorte der Bundesministerien in Bonn sollen erhalten bleiben, mitsamt aller Jobs. Da sind sich Bonns Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) einig. Die beiden Politiker werden heute in Bonn darüber informieren, wie sie die Stellung der Stadt als zweites bundespolitisches Zentrum erhalten und stärken wollen.

Mittwoch, 19.06.2019, 02:55 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 03:02 Uhr
Bundesregierung: Gespräche über Bonns Zukunft als bundespolitisches Zentrum
Foto: Marius Becker

Am Montag hatten Vertreter der Kommunen in der Region ein Eckpunktepapier beschlossen, in dem sie gar die Ansiedlung weiterer Bundesbehörden in der Stadt fordern. Nun müssen die Forderungen mit der Bundesregierung verhandelt werden. Ministerpräsident Laschet hatte im April angekündigt, dass bis Ende des Jahres die zentralen Punkte der Vereinbarung mit dem Bund stehen sollen.

Alle 14 Bundesministerien haben neben Berlin auch einen Standort in Bonn, sechs davon gar ihren Erstsitz. Wegen der hohen Kosten der Zweigleisigkeit gibt es immer wieder Forderungen, Berlin zum alleinigen Regierungssitz zu machen.

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