Extremismus
Spur im Mordfall Lübcke führt nach NRW

Karlsruhe (dpa/lnw) - Im Mordfall Lübcke führt eine Spur der Ermittlungen nach Nordrhein-Westfalen. Die Bundesanwaltschaft ließ zwei Deutsche im Alter von 64 und 43 Jahren (Elmar J. und Markus H.) wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord festnehmen.

Donnerstag, 27.06.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 27.06.2019, 12:12 Uhr
Ein Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug «Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof».
Ein Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug «Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof». Foto: Uli Deck

Der 64-Jährige soll dem mutmaßlichen Täter Stephan E. im Jahr 2016 die spätere Tatwaffe verkauft haben. Der Jüngere soll den Kontakt vermittelt haben, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Ihre Wohnungen in Kassel sowie im Landkreis Höxter wurden durchsucht.

Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan E. hatte gestanden, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) erschossen zu haben. Nach Angaben von «Radio Hochstift» gab es im Landkreis Höxter einen SEK-Einsatz in Borgentreich-Natzungen, wo der Verdächtige wohnen soll.

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