Extremismus
25 Salafisten und 19 Rechtsextreme auf NRW-Observationsliste

Köln (dpa/lnw) - Der Verfassungsschutz in NRW überwacht laut einem Medienbericht rund 25 salafistische Gefährder und 19 Hochrisikopersonen aus dem rechtsextremistischen Spektrum. Mit Blick auf die radikal-islamischen Salafisten sagte der Chef der NRW-Verfassungsschützer, Burkhard Freier, laut «Kölner Stadt-Anzeiger» (Donnerstag): «Solche Leute könnten kurz vor einem Terroranschlag stehen». Insgesamt gelten 890 der 3100 islamistischen Fundamentalisten laut «Kölner Stadt-Anzeiger» als militant.

Mittwoch, 03.07.2019, 22:04 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 22:12 Uhr

Wie die Zeitung aus Sicherheitskreisen erfuhr, richten sich die Observationen im Bereich des Rechtsextremismus gegen «Personen mit erhöhtem Gefahrenpotenzial und Ansätzen für rechtsterroristische Aktionen». Dazu zählten etwa der Vorsitzender der Partei «Die Rechte» in Dortmund, Sven Skoda, und weitere Parteiaktivisten. Freier befürchtet, dass rechtsradikale Einzelgänger oder Mini-Gruppen, die sich binnen kurzer Zeit über das Internet radikalisieren, «Anschläge begehen könnten.»

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