Kommunen
Schulden der NRW-Gemeinden sinken

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gemeinden und Gemeindeverbände in Nordrhein-Westfalen haben Ende 2018 Schulden in einer Gesamthöhe von rund 61 Milliarden Euro gehabt. Damit seien die Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um 708 Millionen Euro oder 1,1 Prozent geschrumpft, berichtete das Statistische Landesamt am Donnerstag. Rein rechnerisch war demnach jeder Einwohner des Landes mit 3 402 Euro verschuldet. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung lag damit um 1,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Seit 2008, als sich die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände noch auf «nur» 50 Milliarden Euro beliefen, hat sich die Schuldenlast aber um mehr als 22 Prozent erhöht.

Donnerstag, 04.07.2019, 14:09 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 14:22 Uhr
Euro-Banknoten liegen gebündelt auf einem Tisch.
Euro-Banknoten liegen gebündelt auf einem Tisch. Foto: Silas Stein
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