Demonstrationen
«Fridays for Future» beginnt ersten Nachtstreik

Dass Schüler freitags für den Klimaschutz auf die Straße gehen, kennt man inzwischen. Doch die Kölner Ortsgruppe von «Fridays for Future» streikt nun erstmals eine ganze Schulwoche lang. Sogar nachts geht die Mahnwache weiter.

Dienstag, 09.07.2019, 02:00 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 02:12 Uhr

Köln (dpa/lnw) - Kölner Schülerinnen und Schüler streiken nun nicht mehr nur freitags für einschneidende Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern die ganze Schulwoche lang. Nonstop klären sie in der Kölner Innenstadt auf und machen Programm - auch dann wenn kein Unterricht ist. Auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch soll weitergemacht werden. Dafür werden auf dem Alter Markt in der Kölner Innenstadt ein Zelt und sechs Pavillons aufgebaut. Die «Fridays for Future»-Aktivisten rechnen mit etwa 70 bis 80 Teilnehmern.

Seit Monaten demonstrieren weltweit vor allem Schüler und Studenten freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Bewegung geht auf eine Protestaktion der 16-jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zurück.

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