Kriminalität
Razzia gegen Cybercrime: Durchsuchungen auch in NRW

Düsseldorf/Göttingen (dpa/lnw) - Bei einer internationalen Razzia gegen Internet- und Computerkriminalität hat es am Dienstag auch in Nordrhein-Westfalen Durchsuchungen gegeben. An dem Großeinsatz gegen Cybercrime waren die Polizeibehörden von neun Bundesländern sowie Litauens und Kroatiens beteiligt. Insgesamt seien rund 1000 Kräfte im Einsatz gewesen, teilte die federführende Polizei Göttingen mit. Auch das Landeskriminalamt NRW war eingeschaltet. «In mehreren NRW-Städten hat es Durchsuchungen gegeben», sagte LKA-Sprecherin Heidi Conzen. Nach dpa-Informationen gab es unter anderem eine Durchsuchung in Dorsten (Kreis Recklinghausen).

Dienstag, 20.08.2019, 11:26 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 11:32 Uhr
Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet.
Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul

Hintergrund ist laut Polizei Göttingen ein Cybercrime-Ermittlungsverfahren wegen Straftaten im Bereich des Kriegswaffenkontrollgesetzes, des Waffengesetzes, des Sprengstoffgesetzes und des Betäubungsmittelgesetzes.

Einzelheiten, Hintergründe und Ergebnisse des Einsatzes wollten Polizei Göttingen sowie die Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) der Staatsanwaltschaft Göttingen am Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Göttingen veröffentlichen.

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