Fußball
Rose nach Europa-Cup: «Kein Einstellungsproblem gesehen»

Mönchengladbach (dpa) - Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose hat die höchste Europapokal-Heimpleite der Vereinsgeschichte schnell verdaut. «Wir haben da heute bereits einen Haken dran gemacht», sagte Rose am Freitag nach dem Training. Im Hinblick auf das heftige 0:4 (0:3) gegen den Wolfsberger AC im ersten Europa-League-Gruppenspiel am Donnerstag wollte Rose zudem nicht allzu hart mit seinem Team ins Gericht gehen. «Ich habe kein Einstellungsproblem gesehen», meinte Rose, der stattdessen von schwachem Abwehrhalten und fehlender Konsequenz sprach. Für das Spiel am Sonntag in der Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr) kündigte Rose einige neue Spieler an.

Freitag, 20.09.2019, 13:44 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 13:52 Uhr
Gladbachs Trainer Marco Rose.
Gladbachs Trainer Marco Rose. Foto: Marius Becker

«Da machen wir uns natürlich schon Gedanken», sagte der 43-Jährige. «Es geht darum, eine laufstarke Mannschaft auf den Platz zu bringen. Da spielt das Thema Frische natürlich eine große Rolle.»

Trotz seiner sachlichen Analyse der unerwarteten Pleite forderte Rose Wiedergutmachung gegen die Fortuna: «Das Spiel gestern wird unseren Ansprüchen nicht gerecht. Allein deshalb sollten wir da schon ein Derby draus machen.» Das bislang letzte Nachbarschaftsduell vor einem halben Jahr hatte die Borussia 1:3 verloren. Damals hatten Gladbacher Vertreter eingeräumt, den Derby-Charakter des Spiels nicht angenommen zu haben.

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