Kriminalität
659 Straftaten in Freibädern: meistens deutsche Verdächtige

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem Ende der Sommer-Saison hat das Innenministerium eine Statistik der Straftaten in Freibädern in NRW veröffentlicht. Auf Anfrage der AfD im Landtag antwortete das Ministerium, dass bis zum 31. August in der Kriminalstatistik 659 Straftaten mit der «Tatörtlichkeit Freibad» notiert worden seien. Von den insgesamt 379 ermittelten Tatverdächtigen haben demnach 290 die deutsche Staatsangehörigkeit besessen - knapp 70 Prozent.

Mittwoch, 02.10.2019, 12:47 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 12:52 Uhr
Ein junger Mann landet nach einem Sprung im Wasser.
Ein junger Mann landet nach einem Sprung im Wasser. Foto: Daniel Reinhardt

Mit Abstand am häufigsten wurden laut Innenministerium Diebstähle gemeldet. So seien alleine rund 140 Fahrräder verschwunden, in mehr als 260 Fällen wurden andere Diebstähle verschiedener Schwere angezeigt. Rund 65 Mal kam es laut Kriminalstatistik zu verschiedenen Körperverletzungsdelikten, in 58 Fällen wurden Hausfriedensbrüche gemeldet. 18 Beleidigungen wurden angezeigt, zwei weitere Beleidigungen «auf sexueller Grundlage».

Auf Bitten der AfD fügte das Ministerium erneut eine Liste aller Namen der deutschen Tatverdächtigen an. Demnach hießen die Verdächtigen mit deutschem Pass am häufigsten «Mohamed» (7 Mal). An zweiter Stelle (6 Fälle) steht «Maximilian». An dritter Stelle stehen «Dawid» und «Houda» (je 5). In der Liste tauchen auch einzelne Namen mit prominenten Pendants auf: Heino, Obama und Helene.

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