Kriminalität
Staatskanzlei: Solidaritätsaktion vor Neuer Synagoge

Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will nach den tödlichen Schüssen in Halle heute ein Zeichen der Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde in Deutschland setzen. An der Aktion vor der Neuen Synagoge in Düsseldorf beteiligen sich laut einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Mittwochabend die Landesvorsitzenden von SPD, Grünen, und FDP.

Donnerstag, 10.10.2019, 01:00 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 01:12 Uhr
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert. Foto: Federico Gambarini

Ein schwer bewaffneter Täter hatte versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter Dutzenden Gläubigen anzurichten. Die jüdische Gemeinde entging an ihrem höchsten Feiertag Jom Kippur nur knapp einer Katastrophe. Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. aus Sachsen-Anhalt wollte nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Mittwochmittag die Synagoge mit Waffengewalt stürmen, scheiterte jedoch. Der 27-jährige Deutsche soll vor der Synagoge und danach in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben. Er floh vom Tatort und wurde am Nachmittag festgenommen.

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