Fußball
Bielefeld feiert mit Remis die Herbstmeisterschaft

Klos & Co. jubeln spät über ein Remis, während Verfolger Hamburg patzt: Bielefeld steht somit vorzeitig als Herbstmeister in der 2. Liga fest. Dabei taten sich die Arminen beim 2:2 gegen Karlsruhe lange Zeit schwer, die Entscheidung fällt erst in der Nachspielzeit.

Freitag, 06.12.2019, 21:06 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 21:12 Uhr
Fußball: 2. Bundesliga, Arminia Bielefeld - Karlsruher SC, 16. Spieltag, in der Schüco-Arena. Bielefelds Marcel Hartel (l) und Karlsruhes Christoph Kobald kämpfen um den Ball.
Fußball: 2. Bundesliga, Arminia Bielefeld - Karlsruher SC, 16. Spieltag, in der Schüco-Arena. Bielefelds Marcel Hartel (l) und Karlsruhes Christoph Kobald kämpfen um den Ball. Foto: David Inderlied

Bielefeld (dpa) - Arminia Bielefeld hat sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert. Den Ostwestfalen reichte dazu am Freitagabend ein 2:2 (0:1)-Unentschieden gegen den Karlsruher SC. Fabian Klos (81. Minute/Foulelfmeter) und Joan Simun Edmundsson (90.+4) bewahrten die Arminia erst spät vor einer Niederlage gegen den Aufsteiger Karlsruhe, der durch Marc Lorenz (25.) und Marvin Wanitzek (90.+1) zweimal in Führung gegangen war. Die Bielefelder bauten ihren Vorsprung in der Tabelle auf vier Punkte aus, weil der Verfolger Hamburger SV am Freitagabend gegen den 1. FC Heidenheim überraschend mit 0:1 (0:0) verlor.

«Wenn wir so weitermachen, können wir bis zum Ende oben dran bleiben. Bundesliga mit Bielefeld ist mein größter Traum», sagte Torschütze Klos nach dem Abpfiff bei «Sky». Doch die Partie gegen den KSC sei schwer gewesen. «Es war ein ewiges anrennen, das war nicht einfach für uns», räumte der Arminia-Kapitän ein.

Denn von Beginn an bestimmte Bielefeld das Spiel, hatte deutlich mehr Ballbesitz und einige Chancen. Doch beim Abschluss agierten die Hausherren zu ungenau. Anders die Karlsruher, die der Ex-Bielefelder Lorenz bei einem der wenigen Angriffe gleich in Führung brachte.

Die Bielefelder erhöhten das Tempo, taten sich zunächst aber noch schwerer, in der gut gestaffelten KSC-Abwehr eine Lücke zu finden. Hektisch wurde es in der Schlussphase: Zunächst traf Klos per Elfmeter, ehe Wanitzek erneut für den KSC erfolgreich war. Aber den Schlusspunkt setzte Arminias Edmundsson zum 2:2. «Nach solchen Spielen musst du auch mal mit einem Punkt zufrieden sein», resümierte Klos.

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