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TV-Star Lansink kann sich Leben ohne «Wilsberg» vorstellen

Hamburg/Münster (dpa) - Der Schauspieler Leonard Lansink ist als TV-Ermittler Wilsberg extrem beliebt - doch er kann sich durchaus ein Leben ohne die ZDF-Krimireihe vorstellen. «Natürlich kann ich mir das vorstellen. Aber ich frage mich, woher ich dann mein Geld bekäme, um die freie Zeit auch zu genießen», sagte der 64-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Und er fügte hinzu: «Vermissen würde ich zwar nicht meine Rollenfigur, aber auf jeden Fall die Arbeit mit den Kollegen am Set in Münster und Köln.» Allerdings freue er sich, dass die Krimireihe so gut angekommen sei. Am 8. Februar feiert das ZDF mit der Episode «Wellenbrecher» den 25. Geburtstag des Quotenhits.

Dienstag, 07.01.2020, 12:40 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 12:52 Uhr
Leonard Lansink (l), Schauspieler, und Jürgen Kehrer, „Wilsberg“-Erfinder und Drehbuchautor.
Leonard Lansink (l), Schauspieler, und Jürgen Kehrer, „Wilsberg“-Erfinder und Drehbuchautor. Foto: Georg Wendt

Auf einem Jubiläums-Empfang in Hamburg schnitt Lansink gemeinsam mit seiner Kollegin Rita Russek eine große «Wilsberg»-Torte an. Auf der Gästeliste standen neben Kollegen wie Oliver Korittke auch Episodendarsteller aus 25 Jahren, etwa Katja Studt, Nina Petri, Uwe Rohde und Hugo Egon Balder. Die «Wilsberg»-Reihe nach einer Idee von Jürgen Kehrer war am 20. Februar 1995 als «Fernsehfilm der Woche» mit dem Film «Und die Toten lässt man ruhen» gestartet. Die Titelfigur hatte im ersten Film noch Joachim Król («Preis der Freiheit») verkörpert.

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