Prozesse
Autofahrer wegen brutaler Attacke auf Radfahrer vor Gericht

Wegen einer Attacke auf einen Radfahrer steht in Düsseldorf ein Autofahrer vor Gericht. Er soll sich darüber aufgeregt haben, dass der Rennradfahrer die Fahrbahn statt den Radweg nutzte. Dabei hatte er selbst laut Anklage keinen Führerschein.

Mittwoch, 08.01.2020, 02:40 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 05:04 Uhr
Der Schriftzug «Landgericht Düsseldorf» hängt an der Fassade des Landgerichts an der Werdener Straße.
Der Schriftzug «Landgericht Düsseldorf» hängt an der Fassade des Landgerichts an der Werdener Straße. Foto: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf (dpa/lnw) - Wegen einer schweren Attacke auf einen Radfahrer muss sich heute ein Autofahrer in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Der 43-Jährige soll sich darüber aufgeregt haben, dass ein Rennradfahrer trotz Radweg die Fahrbahn einer Bundesstraße nutzte.

Schließlich soll er den Mann sogar vom Rad gestoßen und dabei schwer verletzt haben. Besonders pikant: Der Autofahrer war laut Anklage seit 14 Jahren ohne Führerschein unterwegs.

Der 66-jährige Radfahrer zog sich einen Bruch des Ellbogens und eine Bänderverletzung zu. Jetzt droht dem Autofahrer aus Mettmann eine Strafe wegen Körperverletzung und vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Angeklagte hat bisher alle Vorwürfe bestritten.

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