Agrar
NRW-Landwirte ernten deutlich mehr Zuckerrüben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Trotz Hitze und Trockenheit haben die Landwirte in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Zuckerrüben geerntet als im Dürrejahr 2018. Der Flächenertrag, also die geerntete Menge pro Hektar, habe 17,1 Prozent höher gelegen als 2018, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Blickt man weiter zurück, ist die Ernte jedoch rückläufig - sie lag 3,6 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2018.

Mittwoch, 08.01.2020, 11:59 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 12:13 Uhr
Zuckerrüben in einer Raffinerie.
Zuckerrüben in einer Raffinerie. Foto: Oliver Berg

Pro Hektar ernteten die Zuckerrüben-Bauern 2019 durchschnittlich 75,1 Tonnen Rüben - insgesamt wurden in NRW auf 59 300 Hektar Zuckerrüben angebaut. Für die abgelaufene Saison kommt NRW damit auf 4,45 Millionen Tonnen geerntete Rüben, das sind 12,5 Prozent mehr als 2018.

Auch 2019 war der Sommer heiß und trocken. Die im September einsetzenden Niederschläge hätten jedoch dafür gesorgt, dass sich das Wachstum der Rüben letztlich doch noch positiv entwickeln konnte, erklärte das Landesamt in seiner Mitteilung.

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