Politik
NRW-SPD fordert Nachbesserungen bei Kohleausstieg

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälische SPD fordert Nachbesserungen am Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes, auf den sich die Bundesregierung in der vergangenen Woche geeinigt hat. «Das Ruhrgebiet ist von der CDU Laschets lange stiefmütterlich behandelt worden: Durch den jetzt vorliegenden Kohleausstiegsplan würde die Region wieder ins Hintertreffen geraten», sagte SPD-Landeschef Sebastian Hartmann der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). Stein- und Braunkohle würden gegeneinander ausgespielt. Zuvor hatte bereits die Ruhrgebiets-SPD kritisiert, dass für die Betreiber von Braunkohlekraftwerken im Zuge des Kohleausstiegs mehr als vier Milliarden Euro an Entschädigungen vorgesehen sind - anders als für die Betreiber von Steinkohlekraftwerken.

Samstag, 01.02.2020, 12:35 Uhr aktualisiert: 01.02.2020, 12:42 Uhr
Sebastian Hartmann (NRW-SPD) sitzt bei der Pressekonferenz und spricht zu den Journalisten.
Sebastian Hartmann (NRW-SPD) sitzt bei der Pressekonferenz und spricht zu den Journalisten. Foto: Fabian Strauch
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