Prozesse
Tödliches Feuer in FKK-Saunaclub: Prozess soll beginnen

Mitte Januar war der Prozess um ein tödliches Feuer in einem FKK-Saunaclub geplatzt. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf. Die Anklage lautet auf Mord. Ein Freier soll das Etablissement angezündet haben, weil er mit den Leistungen der Bediensteten unzufrieden war.

Mittwoch, 05.02.2020, 01:52 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 05:04 Uhr
Das Landgericht und Amtsgericht in Duisburg.
Das Landgericht und Amtsgericht in Duisburg. Foto: Christophe Gateau

Duisburg (dpa/lnw) - Im zweiten Anlauf soll am heutigen Mittwoch der Prozess um ein tödliches Feuer in einem FKK-Saunaclub in Hamminkeln beginnen. Angeklagt ist ein 43-jähriger Mann aus Voerde, der den Brand in der Nacht auf den 14. Juli 2019 aus Unzufriedenheit über die Leistungen der Bediensteten gelegt haben soll. Dabei war ein anderer Gast ums Leben gekommen. Die Anklage lautet auf Mord.

Der Prozess hatte eigentlich schon Mitte Januar beginnen sollen, war dann aber überraschend geplatzt und vertagt worden. Die Verteidiger hatten das Gutachten des Brandsachverständigen damals zu spät erhalten, um sich auf die Verhandlung vorzubereiten.

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