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Reul zu Laschet-Kandidatur: «Zwingende Notwendigkeit»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Kandidatur von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet für den CDU-Bundesvorsitz ist nach Ansicht von NRW-Innenminister Herbert Reul «100 Prozent folgerichtig». «Für den Armin Laschet ist das eine zwingende Notwendigkeit. Er muss es jetzt machen», sagte Reul. «Führung ist mehr als Recht haben und gute Ideen haben, man muss auch Integrationsfähigkeit haben.» Laschet habe bewiesen, dass er diese Fähigkeit besitzt.

Dienstag, 25.02.2020, 12:31 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 12:42 Uhr
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) schaut während der Pressekonferenz zum Fotografen.
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) schaut während der Pressekonferenz zum Fotografen. Foto: Roland Weihrauch

Die CDU habe in NRW 30 Jahre lang gegen die SPD keine Chance gehabt, weil sie ein «zerstrittener Haufen» gewesen sei. Laschet habe gemeinsam mit Karl-Josef Laumann verhindert, dass «der Laden wieder auseinanderfällt». Für NRW sei es schade, «wenn wir ihn verlieren, aber für die Bundespartei ist es eine Riesenchance, wenn er das jetzt macht».

Laschet stehe für die CDU als Volkspartei der Mitte. Er, Reul, könne nur dazu raten, diesen Kurs nicht zu gefährden.

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