Krankheiten
Coronavirus: Tönnies spürt nachlassende Nachfrage aus China

Rheda-Wiedenbrück (dpa/lnw) - Tönnies, Deutschlands größter Schlachtbetrieb, registriert laut eigenen Angaben seit etwa 10 bis 14 Tagen Folgen des in China ausgebrochenen neuen Coronavirus. Beim Export sei zu spüren, dass die Hafen-Infrastruktur stocke, berichtete ein Unternehmenssprecher. Die Container - zum Großteil mit tiefgefrorenem Schweinefleisch beladen - blieben stehen und würden nicht abgefertigt.

Dienstag, 03.03.2020, 11:44 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 11:52 Uhr

«Und die Nachfrage aus China sinkt», sagte am Dienstag Unternehmenssprecher André Vielstädte der Deutschen Presse-Agentur. Tönnies verschickt die Container über Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam in Richtung Asien. Exakte Zahlen zum Export-Rückgang könne das Unternehmen noch nicht nennen.

Tönnies hat 2018 mit weltweit 16 500 Mitarbeitern 6,65 Milliarden Euro umgesetzt. Rund die Hälfte des Fleisches wird exportiert. Die Zahlen für 2019 hat Tönnies noch nicht veröffentlicht.

Nachrichten-Ticker