Schulen
Wegen Schimmelverdachts geschlossene Schule öffnet wieder

Kamp-Lintfort (dpa/lnw) - Fünf Wochen nach der Schließung einer Grundschule in Kamp-Lintfort wegen Schimmelverdachts soll wieder in der städtischen Einrichtung unterrichtet werden. Ein Gutachter habe bei weiteren Messungen keine außergewöhnlichen Belastungen in den Räumen gefunden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Deshalb soll am kommenden Montag der Normalbetrieb für die Klassenstufen 1 bis 3 dort wieder aufgenommen werden. Die 4. Klassen gingen hingegen bis zu den Osterferien in eine benachbarte ehemalige Hauptschule, wie ein Stadtsprecher sagte. Die Eltern der 300 Kinder seien von Stadt, Schulleitung und Gesundheitsamt beim Elternabend informiert worden.

Dienstag, 03.03.2020, 15:49 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 16:02 Uhr

Die Schule war Anfang Februar geschlossen worden. Eine Woche lang hatten die Kinder schulfrei. Danach war ein provisorischer Schulbetrieb in Ersatzräumen unter anderem wie der Volkshochschule gestartet worden. Bei Untersuchungen an der Grundschule waren kleinere Schäden an einer Decke, einem Fenster und einem Vordach entdeckt worden, die kurzfristig behoben würden. Die wenigen Containerräume seien stark durchfeuchtet. Bisher bestehe zwar keine Belastung, aber bei steigenden Temperaturen könnten sie einen Nährboden für Schimmel bieten. Deshalb sollen in der ehemaligen Hauptschule Ersatzräume für eine längere Zeit geschaffen werden.

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