Wirtschaftspolitik
Laschet fordert besseres Klima für Start-ups

Berlin (dpa) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz, Armin Laschet, hat mehr Wertschätzung für Start-ups und Gründer gefordert. «Wir brauchen eine Willkommenskultur für Innovationen und ein gesellschaftliches Klima, das neue Ideen fördert und unterstützt», sagte Laschet auf einer Veranstaltung des Bundesverbands Deutsche Start-ups am Donnerstagabend in Berlin. «Wir wollen alles tun, um Hemmnisse zu beseitigen und die Start-up-Szene in Deutschland an die Spitze der Europäischen Union und darüber hinaus zu bringen.»

Donnerstag, 05.03.2020, 20:07 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 20:22 Uhr
Armin Laschet (CDU) hält eine Rede bei einer Preisverleihung des Bundesverband Deutscher Start-Ups.
Armin Laschet (CDU) hält eine Rede bei einer Preisverleihung des Bundesverband Deutscher Start-Ups. Foto: Annette Riedl

Laschet verwies darauf, dass nur wenige Start-ups mit einem Wert von mehr als einer Milliarde Euro aus der EU kommen. «Wir stehen wirtschaftlich noch stark da, wir merken aber den starken Wettbewerb aus China und den USA.» Viele Normen und Werte, die im digitalen Zeitalter von besonderer Bedeutung seien, erführen dort eine höhere Wertschätzung. Der CDU-Politiker sprach sich für einen angstfreieren Umgang mit Daten sowie eine stärkere Verbindung von Start-ups mit dem Industriestandort Deutschland aus.

Laschet kandidiert um den Vorsitz der Bundespartei und tritt dabei gegen die Politiker Friedrich Merz und Norbert Röttgen an. Die Entscheidung soll am 25. April auf einem Sonderparteitag fallen.

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