Fußball
Fußball-Zweitligist VfL Bochum führt Kurzarbeit ein

Bochum (dpa) - Der VfL Bochum hat in der Corona-Krise für seine Mitarbeiter Kurzarbeit eingeführt. Wie der Fußball-Zweitligist am Montag mitteilte, sehe man sich mit Blick auf die eigene Existenzsicherung «in der Pflicht und dazu gezwungen, einen Großteil seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken». Als sich in der vergangen Woche abzeichnete, dass sowohl der Trainings- als auch der Spielbetrieb für längere Zeit ausbleibe, sei der Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit angemeldet worden.

Montag, 30.03.2020, 14:03 Uhr aktualisiert: 30.03.2020, 14:12 Uhr
Ein Teppich in Form eines Logos vom VfL Bochum liegt am Spielfeldrand im Stadion.
Ein Teppich in Form eines Logos vom VfL Bochum liegt am Spielfeldrand im Stadion. Foto: Guido Kirchner

«Die in jeder Hinsicht herausfordernde Situation und Notwendigkeit, stets die aktuelle wirtschaftliche Situation des Vereins im Blick zu behalten, machte diesen Schritt unumgänglich»,heißt es in der VfL-Mitteilung. «Derzeit fallen unter anderem die Fernsehgelder als auch Zuschauereinnahmen komplett aus. Zusammen mit den Direktoren für die Bereiche Finanzen, Marketing und Vertrieb sowie Organisation hat sich die Geschäftsführung um eine Lösung bemüht, die die finanziellen Folgen für die Kolleginnen und Kollegen abmildert, die am härtesten vom Arbeitsausfall betroffen sind.»

Laut VfL sollen weitere Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und zur Kosteneinsparung helfen, durch die kritische Phase ohne Spielbetrieb zu kommen.

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