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NRW-Landeshauptstadt geht gegen Hamsterkäufe vor

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt geht mit einer neuen Vorgabe gegen Hamsterkäufe von Klopapier und Co. in den Supermärkten und Drogerien vor. In einer am Mittwoch erlassenen Allgemeinverfügung werden die Leiter von Einzelhandelsbetrieben aufgefordert, den aus solchen Hamsterkäufen resultierenden Gesundheitsgefährdungen durch eine Beschränkung auf haushaltsübliche Abgabemengen entgegenzuwirken, wie die Stadt Düsseldorf mitteilte.

Montag, 30.03.2020, 21:26 Uhr aktualisiert: 30.03.2020, 21:42 Uhr
Einzelne Konservendosen mit Tomaten in einem Supermarktregal.
Einzelne Konservendosen mit Tomaten in einem Supermarktregal. Foto: Sven Hoppe

Unter dem Punkt «Konkretisierung der Abgabemengen im Einzelhandel» heißt es in der Verfügung zur Begründung: «Irrationale Erwägungen von Kundinnen und Kunden haben in Bezug auf bestimmte Produkte und Produktgruppen zu sogenannten Hamsterkäufen geführt, was wiederum einen geordneten und hygienisch beanstandungsfreien Betrieb der Handelseinrichtungen - insbesondere die Einhaltung der Schutzabstände der Kundinnen und Kunden untereinander - nachhaltig beeinträchtigt.»

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