Gesundheit
Henkel versorgt Kliniken mit Desinfektionsmittel

Essen (dpa/lnw) - Immer mehr Unternehmen in Nordrhein-Westfalen versorgen wegen der Coronavirus-Pandemie Krankenhäuser kostenlos mit Desinfektionsmitteln. Der Konsumgüterhersteller Henkel hat dafür eine Anlage in seinem Düsseldorfer Werk umgestellt. Rund 25 000 Liter Handdesinfektionsmittel seien bereits hergestellt worden und würden an Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen gespendet, teilte Henkel am Donnerstag mit. In der nächsten Woche solle noch einmal etwa die gleiche Menge Desinfektionsmittel produziert werden.

Donnerstag, 02.04.2020, 16:08 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 16:22 Uhr
Ein Logo der Henkel AG auf dem Werksgelände in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen).
Ein Logo der Henkel AG auf dem Werksgelände in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Foto: Jan-Philipp Strobel

Die Brauerei Krombacher stellt nach eigenen Angaben rund 16 000 Liter Ethanol kostenfrei zur Verfügung, damit sich Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein und den Kreisen Olpe und Steinfurt mit Desinfektionsmitteln versorgen können. Die Brauerei kauft das Ethanol bei einem Zulieferer ein, weil der beim Brauen von alkoholfreiem Bier anfallende Alkohol eine zu geringe Konzentration für die Verwendung in Desinfektionsmitteln habe.

Auch andere NRW-Chemieunternehmen wie Bayer und Evonik unterstützen Kliniken und Kommunen mit Desinfektionsmitteln.

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