Lehrer
Corona-Krise: Angehende Lehrer sollen keine Nachteile haben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Angehende Lehrer sollen in diesem Jahr bei der zweiten Staatsprüfung keine Nachteile wegen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben. Die Bundesländer hätten sich geeinigt, die Abschlüsse der Lehramtsanwärter gegenseitig anzuerkennen, auch wenn vorgegebene Prüfungsformate wegen der Corona-Epidemie nicht eingehalten werden können, teilte das NRW-Schulministerium am Donnerstag in Düsseldorf einen Beschluss der Kultusministerkonferenz mit. Sollten im Schuljahr 2019/20 noch anstehende praktische Prüfungen im Unterricht nicht wie gefordert möglich sein, stünden andere Prüfungsformate zur Verfügung. «Der heutige Beschluss der KMK bringt den künftigen Lehrkräften die Sicherheit, die sie jetzt benötigen», erklärte NRW-Staatssekretär Mathias Richter.

Donnerstag, 02.04.2020, 17:40 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 17:52 Uhr
Eine Lehrerin schreibt in einer Grundschule Wörter an eine Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Grundschule Wörter an eine Tafel. Foto: Sebastian Gollnow
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