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Vermisstenfall um Frau aus Mülheim bei «Aktenzeichen XY»

Mülheim/Ruhr (dpa/lnw) - Die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» widmet sich am kommenden Mittwoch einem Vermisstenfall aus dem Ruhrgebiet. Vor über anderthalb Jahren verschwand die 58 Jahre alte Birgit Rösing genannt Storck - so der komplette Name - aus Mülheim an der Ruhr. Die Altenpflegerin und vierfache Mutter war am Abend des 26. September 2018 zuletzt gesehen worden. Die Polizei geht nach Angaben einer Sprecherin nicht davon aus, dass sie freiwillig untergetaucht ist und vermutet ein Kapitalverbrechen. Die Ermittler hoffen jetzt auf neue Hinweise durch die XY-Sendung.

Donnerstag, 09.04.2020, 13:55 Uhr aktualisiert: 09.04.2020, 14:02 Uhr
ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst».
ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst». Foto: Sina Schuldt

Der Sohn der Altenpflegerin habe in jener Nacht noch Geräusche im Treppenhaus und kurz darauf ein Auto gehört, berichteten die Sendungsmacher am Donnerstag. In ihrem Zimmer seien später mehrere Tausend Euro Bargeld gefunden worden. Für den darauffolgenden Tag hätten die Ermittler einen Termineintrag in ihrem Kalender entdeckt, für den die Frau sogar eine Fortbildung abgesagt habe. In ihrem Umfeld habe aber niemand etwas von diesem Termin gewusst. Eine Suche mit Spürhunden brachte nichts. Sie hatten am Haus angeschlagen und die Polizei über die nahegelegene A3 bis kurz vor Frankfurt geführt. Eine großflächige Suche in einem Waldgebiet sei jedoch erfolglos geblieben.

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