Gesundheit
Begrenzte Besucherzahlen dürfen wieder in Museen in NRW

Essen (dpa/lnw) - Nach und nach öffnen in den kommenden Tagen zahlreiche nordrhein-westfälische Museen wieder für Besucher - allerdings unter Hygiene- und Abstandsauflagen. Führungen oder Workshops fallen aber weiter aus. In den Häusern sind die Besucherzahlen begrenzt und es gilt meist eine Maskenpflicht.

Montag, 04.05.2020, 12:04 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 12:12 Uhr
Eine Mitarbeiterin geht an Bildern eine Ausstellung vorbei.
Eine Mitarbeiterin geht an Bildern eine Ausstellung vorbei. Foto: Federico Gambarini

So will die Kunstsammlung NRW die Standorte K20 und K21 in Düsseldorf ab Dienstag wieder für eine begrenzte Besucherzahl öffnen. Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen wird ebenfalls ab Dienstag maximal 50 Personen in die laufenden Ausstellungen lassen. Hinweisschilder und ein Leitsystem sollen die Besucher durch die Räume lenken, hieß es dazu. Weitläufige Ausstellungsflächen zur Vermeidung von ungewolltem Kontakt stellte das Museum Lehmbruck in einer Mitteilung heraus: Das Skulpturen-Museum in Duisburg eröffnet am Dienstag, ebenso wie das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum.

Letzteres macht zunächst wieder seine Rundgänge durch die Dauerausstellung zugänglich. Das Anschauungsbergwerk und der Förderturm bleiben zunächst geschlossen, teilte das Museum am Montag mit. Weil beides nur über Fahrstühle zu erreichen sei, wolle man so das Infektionsrisiko minimieren und zugleich in einem ersten Schritt Erfahrungswerte in der Besucherführung sammeln. Wer in diesem ersten Monat ins Museum kommt, soll den Eintrittspreis selbst festlegen: es gelte «Zahl watte willst» für Tagestickets.

Das Museum Folkwang in Essen öffnet erst ab Donnerstag seine Pforten. Zeitfensterkontingente sollen bei erhöhtem Besucheraufkommen Wartezeiten vermeiden, teilte das Kunstmuseum am Montag in Essen mit.

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