Kriminalität
Mann soll Unfallhelfer gefilmt und beleidigt haben

Osnabrück (dpa/lni) - Für das Filmen von Rettungsmaßnahmen und Beleidigungen der Ersthelfer auf der A30 soll sich ein 32-Jähriger aus dem Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen verantworten. Es gehe um die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und Beleidigung, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ende April soll der Mann beim Vorbeifahren an einer Unfallstelle auf der Autobahn bei Osnabrück die Rettungsversuche für eine 44-jährige Autofahrerin gefilmt haben. Als die Ersthelfer ihn auf sein Fehlverhalten ansprachen, soll er sie beleidigt haben. Trotz der Hilfsmaßnahmen starb die Frau nach dem Unfall im Krankenhaus.

Dienstag, 05.05.2020, 14:31 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 14:42 Uhr
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