Fußball
Bayers Rolfes befürchtet keine Wettbewerbsverzerrung

Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes befürchtet trotz des Wiederbeginns der Fußball-Bundesliga schon Mitte Mai keine Wettbewerbsverzerrung. «Alle haben unter eingeschränkten Bedingungen trainiert. Ich glaube, es herrscht Chancengleichheit», kommentierte der einstige Bayer-Profi, obwohl Clubs wie Paderborn oder Leipzig bereits vor wenigen Tagen ins Teamtraining eingestiegen waren. «Ob jetzt eine Mannschaft einen oder zwei Tage vorher Mannschaftstraining gemacht hat, das hat keine Relevanz, um den ersten Spieltag zu verschieben. Das sehe ich überhaupt nicht als Problem an», sagte Rolfes in einer Videokonferenz des Clubs.

Donnerstag, 07.05.2020, 12:32 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 12:42 Uhr
Simon Rolfes, Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.
Simon Rolfes, Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Foto: Roland Weihrauch

Um der von der Politik geforderten Quarantänemaßnahme gerecht zu werden, werden Profis und Betreuer laut Rolfes eine Woche vor dem Start in ein Hotel gehen. «Das wird die Organisation in den kommenden Tagen sein, wenn wir genau wissen, wie es wieder losgeht», sagte er.

Ansammlungen von Fans bei den Geisterspielen vor den wegen der Corona-Krise weiterhin abgesperrten Stadien befürchtet Rolfes nicht. «Wir haben jetzt in den letzten Wochen verstanden, dass dieses Virus eine ernste Sache ist. Ich glaube, dass die Fans schon aus Eigeninteresse ihrer eigenen Gesundheit gegenüber eine große Verantwortung haben, dass es nicht zu solchen Versammlungen kommt. So sind auch die Rückmeldungen, die ich von unseren Fans habe, dass sie sich der Verantwortung bewusst sind», sagte der Sportdirektor.

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