Gesundheit
Letzter italienischer Covid-19-Patient rückverlegt

Bochum (dpa/lnw) - Nach neun Wochen ist der Italiener Paolo Bonacina am Freitagmorgen aus dem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital in Bochum entlassen worden. Der 56-Jährige war im März schwer an Covid-19 erkrankt und zur Behandlung nach Bochum geflogen worden. Nun brachte ihn ein Flieger zurück in seine Heimat Bergamo in der Lombardei. Als Abschieds-Geschenk bekam er ein signiertes Trikot des Bochumer Torwarts Manuel Riemann.

Freitag, 29.05.2020, 11:43 Uhr aktualisiert: 29.05.2020, 11:52 Uhr
Nach neun Wochen ist der Italiener Paolo Bonacina aus dem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital entlassen worden.
Nach neun Wochen ist der Italiener Paolo Bonacina aus dem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital entlassen worden. Foto: Roland Weihrauch

Bonacina ist der letzte von zehn italienischen Covid-19-Patienten, die seit März in nordrhein-westfälischen Universitätskliniken behandelt wurden. Zu seiner Verabschiedung kam auch der NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner(CDU). Nordrhein-Westfalen habe in den vergangenen Wochen bewiesen, «dass nicht geschlossene Grenzen, sondern gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit das Virus bekämpfen», sagte er. Die Intensiv-Pfleger verabschiedeten ihren Patienten mit einem selbstgebastelten Transparent. «Ciao Paolo - Buona Fortuna!» stand darauf.

Eine Maschine der Luftwaffe hatte am 28. März Bonacina und einen weiteren, 65 Jahre alten Patienten aus Bergamo nach Bochum geflogen. Der 65-Jährige war bereits vor drei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Nachrichten-Ticker