Notfälle
70-Jähriger tot: An Straße in Flammen gestanden

Mehrere Menschen warten an einer Bushaltestelle. Plötzlich steht einer von ihnen in Flammen - Stunden später ist er tot. So geschehen in Düsseldorf.

Mittwoch, 03.06.2020, 15:06 Uhr aktualisiert: 03.06.2020, 15:12 Uhr
Ein Rettungswagen steht vor einer Bushaltestelle.
Ein Rettungswagen steht vor einer Bushaltestelle. Foto: David Young

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Mann, der in Düsseldorf am Dienstagabend an einer Bushaltestelle plötzlich in Flammen gestanden hat, ist tot. Es handele sich um einen 70-jährigen Düsseldorfer, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Ein Hubschrauber hatte den lebensgefährlich Verletzten am Dienstagabend in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Augenzeugen hatten am Dienstag um 19.12 Uhr den Notruf gewählt. Passanten gelang es dann, die Flammen zu löschen noch bevor die Feuerwehr eintraf.

Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Derzeit könne weder ein Verbrechen, noch ein Unfall, noch ein Suizid ausgeschlossen werden, sagte Staatsanwalt Martin Stücker.

Es seien zwar Augenzeugen in der Nähe gewesen. Diese seien aber erst auf den Mann aufmerksam geworden, als dieser bereits gebrannt habe. Er habe ein Feuerzeug bei sich gehabt. Ein Abschiedsbrief sei nicht entdeckt worden. Spezialisten im Landeskriminalamt untersuchten, ob Brandbeschleuniger bei dem Geschehen eine Rolle spielte.

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