Kriminalität
Raser mit vierjährigem Sohn auf Beifahrersitz gestoppt

Wermelskirchen (dpa/lnw) - Ein Möchtegern-Rennfahrer hat im Bergischen Land offensichtlich sein Leben riskiert - mit seinem vierjährigen Sohn auf dem Beifahrersitz. Der 40-Jährige raste nach Polizeiangaben von Mittwoch in seinem technisch frisierten Auto mit quietschenden Reifen bei Wermelskirchen über eine kurvenreiche Strecke. Teilweise sei er in den Gegenverkehr und über die durchgezogene Linie gefahren. In der letzten Kurve soll er dann komplett auf die Gegenspur gefahren sein, bevor ihn die Polizei stoppte. Die war ihm am Pfingstsonntag mit einem Motorrad gefolgt.

Mittwoch, 03.06.2020, 13:16 Uhr aktualisiert: 03.06.2020, 13:22 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler

Die Polizei leitete gegen den 40-Jährigen ein Verfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Dafür reicht, wenn ein Fahrer grob verkehrswidrig und rücksichtslos unterwegs ist, um eine höchst mögliche Geschwindigkeit zu erreichen, wie die Beamten mitteilten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sowohl der Führerschein als auch der Wagen des Mannes beschlagnahmt. Das Auto wurde abgeschleppt.

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