Kriminalität
Polizei: Noch keine neuen Hinweise zu Säure-Anschlag

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nachdem das Unternehmen Innogy am Dienstag eine Belohnung von bis zu 100 000 Euro ausgelobt hat, sind bei der Polizei noch keine neuen Hinweise auf den Säure-Anschlag gegen Manager Bernhard Günther eingegangen. Das sagte ein Sprecher auf dpa-Anfrage. Vom Unternehmen hieß es, dass etwaige Hinweise bei der beauftragten Anwaltskanzlei direkt an die Ermittlungsbehörden weiter geleitet würden.

Mittwoch, 10.06.2020, 13:44 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 13:52 Uhr
Innogy-Manager Bernhard Günther spricht bei einer Pressekonferenz.
Innogy-Manager Bernhard Günther spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Federico Gambarini

Innogy hatte am Dienstag etliche Fahndungsplakate in Köln und Düsseldorf verteilt, auf denen nach Zeugen für die Attacke gegen Finanzvorstand Günther im März 2018 gesucht wird. Der Manager war damals in einem Park in seinem Wohnort Haan von zwei Männern angegriffen und durch Säure im Gesicht schwer verletzt worden.

«Bei diesem hinterhältigen Anschlag handelt es sich mutmaßlich um eine Auftragstat», heißt es auf dem Fahndungsplakat. Die Belohnung solle daher «zur Ergreifung der Tatausführenden, zur Ermittlung möglicher Mittelsmänner und insbesondere zur Überführung der Auftraggeber des Anschlags führen.»

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